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"BLSV Direkt" am
30.03.2007 in Hohenroth |
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| (Hohenroth
/ LS) Etwa
150 Delgierte der Sportvereine aus den Sportkreisen Rhön-Grabfeld und Bad
Kissingen waren am Freitagabend in die Sporthalle der Edmund-Grom
Grundschule in Hohenroth gekommen, um den Ausführungen der BLSV-Spitze um
Präsident Günther Lommer zu lauschen und aktuelle Fragen zu stellen.
Nach Grußworten der lokalen Politik und des BLSV Kreisvorsitzenden Karl Katzenberger eröffnete der Vorsitzende des BLSV Verbandsbeirates und Präsidiumsmitglied, Otto Marchner, die Veranstaltung. Ziel des Aufeinandertreffens sei es, die Nähe zu den Verbänden und eine Transparenz der Verbandsspitze herzustellen. Sachliche Kritik, so Marchner, werde ernst genommen und umgesetzt. |
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Vielfältige aktuelle Informationen aus dem Verband Dr. Bert Stautner vom Vereins-Service-Büro stellte die BLSV-Homepage vor. Neben allgemeinen Informationen zum BLSV und den Haus des Sports ermöglicht sie den Vereinen eine stets aktuelle Bestandserhebung und -Kontrolle. Wichtige Informationen, Faltblätter und Antragsformulare stehen im Download-Bereich zur Verfügung. Der Verband bietet als besonderen Service eine Rechtsberatung und eine Steuerberatung für die Mitgliedsvereine durch externe Büros an. |
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Schulsport als Zukunfts-Chance für die Vereine Gerhard Müller, u. a. Mitarbeiter im Arbeitskreis Schule und Verein im Landkreis Rhön-Grabfeld referierte anschließend über die Entwicklung des Schulsports und über Möglichkeiten der Vereine sich dort gewinnbringend für Verein und Kinder einzuklinken. Dies z.B. über die Sport Arbeitsgemeinschaften (SAGs) die unter dem Schlagwort "Sport nach Eins" bekannt sind, oder im Rahmen einer Ganztagsbetreuung, die an immer mehr Schulen angeboten wird. Perspektiven für die Vereine könne auch das Freiwillige Soziale Jahr im Sport (FSJ) sowie die Kinder-Sport-Schulen (KISS) darstellen. Dieter Huber von der ARAG Versicherung stellte das Versicherungspaket des BLSV vor, mit dem alle Sportvereine und Übungsleiter in vollem Umfang bei Sort- und Wegeunfällen versichert sind. Darüber hinaus werden vielfältige Risiken von Haftpflicht-Ansprüchen bis zum Zuschuss bei Zahn- oder Brillenschäden und Rechtsschutz berührt. |
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Nach diesen umfangreichen allgemeinen und
aktuellen Informationen eröffnete BLSV Präsident Günther Lommer
den Diskussions-Teil
der Veranstaltung und forderte die Anwesenden auf ihre Themen und ihre
Kritik vorzutragen. |
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Wildes Trieben in der Wilden Liga ist dem BFV zu wild? Probleme mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) hat Sandra Birkholz, die im Landkreis Rhön-Grabfeld die "Wilde-Liga" organisiert. Dem lobenswerten Ansinnen Mädchen und Frauen das Fußballspielen zu ermöglichen steht der BFV nicht unbedingt hilfreich zur Seite. Es sei von Funktionärs-Seite behauptet worden, die Mädchen seien bei ihrem Sport nicht versichert, Schiedsrichtern und Vereinsvorständen seien Repressalien angedroht worden. Die Verunsi- cherung sei enorm. Ursache für das Dilemma dürfte das fehlende Potential an Spielerinnen im jeweiligen Heimatverein sein - ein Problem, dass ja auch im Herrenfußball hinlänglich bekannt ist und SGs, JFGs und andere Konstrukte hervorbrachte. So spielen die Damen und Mädchen der "Wilden Liga" anscheinend in altersmäßig doch sehr heterogenen Mannschaften, was Herrmann Roos zu dem Vergleich bewegte, dass ja auch kein Schwergewichts- gegen einen Fliegengewichts-Boxer antreten könne. Angesichts solcher haarsträubenden Aussagen reagierte das Publikum allerdings weitgehend mit Unverständnis. Auch hier zeigte Präsident Lommer - der auch im BFV an höherer Stelle aktiv ist -Verständnis und Bereitschaft zwischen den Parteien zu vermitteln. Eine Gesprächsrunde mit Vertretern des hiesigen BFV fand sofort im Anschluss an die Veranstaltung statt — hoffentlich mit |
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einem
Ergebnis, das beide Seiten akzeptieren können |
und das dem Breitensport dient — |
Organisiert
den Frauenfußball, |